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3rd Party Cookies vor dem Ende!



Liebe Leserin, lieber Leser,

 

langsam wird es ernst: Den 3rd Party Cookies geht es an den Kragen. Was bedeutet das für das E-Mail-Marketing? Dazu ein paar Gedanken in diesem Newsletter.

 

Das Ende der Third Party Cookies

 

Natürlich gibt es Alternativen zu den 3rd Party Keksen, und natürlich kann man lange darüber diskutieren und lamentieren, warum nun auch ausgerechnet der Chrome-Browser von Google die über Jahre erfolgreiche und beliebte Datensammlung massiv einschränkt. Dass Google plötzlich zum Vorkämpfer für den Datenschutz wird, mag man – mit guten Argumenten – nicht unbedingt glauben.

 

Aber darum geht es mir hier gar nicht. Ich möchte auf einen ganz anderen Aspekt aufmerksam machen: Das Datensammeln über die „Daten Dritter“ wird viel schwieriger – und deshalb das Sammeln eigener Daten noch einmal viel wichtiger. Und prompt sind wir beim E-Mail-Marketing.

 


  1. Denn was bedeuten die ganzen Einschränkungen denn? Für Unternehmen vor allem eines: Das Erreichen Deiner (potenziellen) Kunden über die großen Plattformen wie Google und Meta wird ungenauer und damit teurer. Eigene Daten werden NOCH WICHTIGER (und im Verhältnis günstiger) – also sammle sie noch systematischer, als Du es bisher schon machst. Das gilt vor allem für die E-Mail-Adresse selbst, aber auch alle Arten von weiteren Daten, die Du direkt mit der E-Mail-Adresse in Verbindung bringen kannst. E-Mail-Marketer müssen also effektive Strategien entwickeln, um mehr qualitativ hochwertige First-Party-Daten zu sammeln, z.B. durch Anmeldeformulare, Umfragen oder interaktive Inhalte in E-Mails.

  2.  Veränderte Datensammlung: E-Mail-Marketer können sich nicht mehr auf Daten von Drittanbietern verlassen, um Zielgruppen zu verstehen und zu segmentieren. Stattdessen müssen Du und Deine Kollegen euch stärker auf First-Party-Daten konzentrieren, die ihr direkt von Euren Abonnenten und Kunden sammeln.

  3.  Personalisierung und Segmentierung: Mit dem Rückgang von Third-Party-Cookies gewinnen die Personalisierung und Segmentierung auf der Grundlage von First-Party-Daten an Bedeutung. E-Mail-Kampagnen müssen auf den Interessen und dem Verhalten der Abonnenten basieren, die durch direkte Interaktionen gewonnen werden.

  4.  Datenschutz und Compliance: Das Ende der Third-Party-Cookies ist auch ein Teil der größeren Bewegung hin zu mehr Datenschutz. Als ob dieser Bereich insbesondere in Deutschland nicht ohnehin schon völlig überreguliert wäre. Aber auch hier gilt: Jammern hilft nicht. Sei transparent zu Deinen Kunden, dann werden sie Dir auch wichtige Daten anvertrauen.

  5.  Integrative Ansätze: Du als E-Mail-Marketer musst kreativere und innovativere Ansätze entwickeln, um Deine Zielgruppen zu erreichen und zu binden. Dies könnte den Einsatz von KI, verbessertem Content-Marketing oder neuen Formen der Kundeninteraktion umfassen. Oder eben die stärkere Integration verschiedener Marketingkanäle, wie Social Media, E-Mail und Website. Das hilft, eine ganzheitliche Sicht auf den Kunden zu erhalten und effektive Marketingstrategien zu entwickeln.


 

 Das Ende der 3rd Party Cookies ist ein Booster für das E-Mail-Marketing. Denn damit wird die größte Stärke dieses Kanals noch einmal mehr betont: Du arbeitest mit Deinen eigenen Daten! Du hast die Hoheit darüber, du hast die Autonomie. Mach was draus!

 

 

Herzliche Grüße und ein tolles 2024!

 

 

Uwe und das Team von Meister Lampe


PS: Das "ziemlich geile" Titelbild dieses Newsletters ist übrigens KI-generiert. Die Hype-Phase ist vorbei, jetzt geht es in die praktische Anwendung von KI im Online- und eben auch im E-Mail-Marketing. Da bewegt sich viel, und wir beobachten die Entwicklungen aufmerksam für dich. Stay tuned!

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