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Heute geht es um Content-Marketing, Zwiebeln und Bier. Prost.


Liebe Leserin, lieber Leser,


neulich saß ich mit meiner Geschäftspartnerin Alex Connor im Ayinger Gasthaus in München. Wir sprachen (unter anderem) über die Herausforderungen der Content-Planung und vor allem für das Finden von sinnvollen Contents für verschiedene Zielgruppen. „Wir haben gar nicht genug Content für regelmäßige Mailings“, ist dann eine Antwort, wir beiden schon oft hörten.

Wie kann man systematisch Content Ideen entwickeln? Klar, jeder schreit jetzt erst mal „ChatGPT“ und hat damit auch nicht ganz unrecht, aber es gibt auch „traditionellere“ Techniken. Eine ist das Zwiebel-Modell.

Das Zwiebelmodell kann im Content Marketing verwendet werden, um systematisch neue Inhalte zu entwickeln. Es basiert auf der Idee, dass ein Thema wie eine Zwiebel verschiedene Schichten hat, die wir nach und nach abtragen können, um immer neue Inhalte zu generieren. Jede Schicht der Zwiebel stellt eine andere Perspektive, einen anderen Aspekt oder ein anderes Detail des Themas dar.

„Hast Du mal ein Beispiel?“ fragte Alex. Ich schaute tief in mein leider fast leeres Glas und antwortete mit folgender Schritt-für-Schritt-Anleitung.

  1. Themenfindung: Wähle das breite Thema "Bier" als Ausgangspunkt für deine Inhalte.

  2. Kernidee: Identifiziere die Kernidee oder das Hauptthema innerhalb des breiten Themas "Bier". Zum Beispiel könnte die Kernidee "Craft Beer" sein.

  3. Erste Schicht: Die erste Schicht der Zwiebel besteht aus grundlegenden Informationen oder Überblicken zum Hauptthema "Craft Beer". Gib eine Einführung in die Welt des Craft Beers, erkläre seine Geschichte und Merkmale.

  4. Zweite Schicht: Die zweite Schicht der Zwiebel besteht aus tiefergehenden Aspekten oder spezifischeren Informationen zum Hauptthema. Behandle verschiedene Craft Beer-Stile, Brautechniken oder regionale Unterschiede.

  5. Dritte Schicht: Die dritte Schicht der Zwiebel enthält noch spezifischere Informationen oder Anwendungsbeispiele zum Hauptthema "Craft Beer". Stelle verschiedene Craft Beer-Marken oder Brauereien vor, erzähle ihre Philosophie, ihre einzigartigen Biere und ihre Geschichten.

  6. Weiterführende Schichten: Je nach Bedarf und Interesse kannst du das Zwiebelmodell fortsetzen und weitere Schichten hinzufügen. Zum Beispiel könntest du eine vierte Schicht mit Craft Beer-Tastings oder Empfehlungen für passende Speisen zu bestimmten Biersorten hinzufügen.


Ergo: Durch die Anwendung des Zwiebelmodells auf das Thema "Bier" kannst du systematisch neue Inhalte entwickeln, die verschiedene Aspekte und Details des Themas abdecken. Klasse, oder?

Mittlerweile war mein Glas fast leer, und zu guter Letzt ist mir noch folgende „Zwiebelschichten-Gliederung“ wieder eingefallen (Credits: Jan Honsel):

Schicht 1: Produktorientierte Contents. Um welches Produkt geht es im Kern? Bier!
Schicht 2: Produkteinsatzorientierte Contents. Dabei steht die Verwendung des Produktes (Uwe trinkt!) sowie das Resultat nach dem Einsatz des Produktes (Uwe ist angetrunken!) im Vordergrund.
Schicht 3: Verwendungssituationsorientierte Contents: Junge gutaussehende Menschen (wie ich!) sitzen gut gelaunt im Biergarten.
Schicht 4: Lebenssituationsorientierte Contents. Diese sind schon ziemlich weit weg vom reinen Produkt. Was sind die Einsatzmöglichkeiten des Produktes in Bezug auf andere Situationen. Und ja, Bier ermöglicht und fördert Interaktion mit andern, Freundschaften, Intimität, Gemeinschaft etc. „Ein Bier wie wir!“, oder auch „Hopfen und Malz erleichtern die Balz!“ Na dann Prost.

Ich wünsche Dir einen schönen Sonntag. Es soll ja tolles Wetter werden. Also: Auf in den Biergarten!

Herzliche Grüße
Uwe und das Team von Meister Lampe

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