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320% mehr Umsatz im E-Mail-Marketing? So geht´s!


Kürzlich habe ich ein Buch gekauft, es heisst: „E-Mail-Marketing is not dead“. Und es stimmt: E-Mail-Marketing ist ein Evergreen, der trotz der ständigen Veränderungen im digitalen Marketing einer der effektivsten Methoden bleibt, um Kunden zu erreichen und zu binden. Statista schreibt dazu: "Der globale E-Mail-Marketing-Markt wurde 2020 auf 7,5 Milliarden Dollar geschätzt und wird bis 2027 voraussichtlich auf 17,9 Milliarden ansteigen.“ Das sind fast 15% im Jahr!

Und wie schafft Dein Unternehmen es, damit mitzuhalten? Die acht Trends in diesem Artikel sind eine perfekte Richtschnur dafür. In unseren nächsten Newslettern vertiefen wir diese Themen übrigens.

Falls Du mit unseren Experten diskutieren willst, wie sich diese Trends für Dein Unternehmen umsetzen lassen, vereinbare hier einen Termin mit uns:


 

Inhaltsübersicht

  1. Marketing Automation

  2. Hyper-Personalisierung des E-Mail-Marketings

  3. Künstliche Intelligenz

  4. Benutzergenerierte Inhalte

  5. Interaktive E-Mails

  6. Neugestaltung von E-Mails

  7. Die Öffnungsrate verliert an Relevanz

  8. Privatsphäre



1. Marketing Automation

Marketing Automation ist zentral, um eine nachhaltige, individualisierte und konsistente E-Mail-Marketing Strategie zu verfolgen. Sogenannte „Drip-E-Mail-Kampagnen“ sind fast immer viel erfolgreicher als normale E-Mail-Kampagnen – nach einer Studie von CampaignMonitor im Schnitt um 320%, also mehr als das Dreifache.
Bestimmte Aktionen, die von den Nutzern ausgeführt werden, aktivieren den Start der Sequenz. E-Mails, die im Rahmen einer Drip-Kampagne verschickt werden, sind reaktionsfreudiger und schaffen eine viel "freundlichere" Kommunikation zwischen beiden Seiten. Sie sind nicht erdrückend; alle notwendigen Informationen werden tröpfchenweise geliefert, so dass es nicht nötig ist, sich durch einen umfangreichen Text zu wühlen. Übrigens: Unser nächster Newsletter am 14. März hat das Thema Automatisierung zum Schwerpunkt, mit vielen Praxistipps und Beispielen!


2. Personalisierung gewinnt weiter an Bedeutung

Eine unzureichende Personalisierung kann sich sehr nachteilig auf das Ergebnis deiner Kampagne auswirken. Nach dem Erhalt einer nicht personalisierten oder nicht zielgruppengerechten E-Mail geben 94 % der Kunden an, mindestens eine der folgenden Handlungen vorzunehmen...
  • 68 % löschen E-Mails automatisch.

  • 54 % melden sich von E-Mails ab.

  • 45 % stufen E-Mails als Junk oder Spam ein.

  • 29 % sind weniger bereit, Produkte zu kaufen.

  • 13 % besuchen die Website weniger häufig.

  • 10 % besuchen die Website nie wieder.

Das heißt: Es ist nicht nur so, dass Du mit jedem Mailing weniger verkaufst (oder weniger Aufmerksamkeit für Deine Botschaft generierst). Es ist viel viel schlimmer: Du ziehst Deinem künftigen Erfolg den Boden unter den Füßen weg, durch mehr Abmeldungen und weniger Interaktion.

Die Individualisierung der Werbebotschaft ist von zentraler Bedeutung, um den Erfolg Deiner E-Mail-Marketing-Kampagne zu garantieren. Das solltest Du tun:
  • Schneide Botschaften und Werbeaktionen auf das jeweilige Zielgruppensegment zu.

  • Empfehle Produkte oder Inhalte je nach Zielgruppensegment.

  • Sende ausgelöste E-Mails auf der Grundlage des Besucherverhaltens.

  • Nutze „Empfohlene Produkte“ / Inhalte individuell je Empfänger.



3. Künstliche Intelligenz

Viele Marketer zögern noch, künstliche Intelligenz in ihre E-Mail-Marketingstrategie einzubinden, weil sie nicht verstehen, wie sie davon profitieren können. Sie fühlen sich von ihr bedroht. Du solltest jedoch bedenken, dass KI nicht dazu gedacht ist, dich zu ersetzen, sondern dein Arbeitspensum zu optimieren und dir zu helfen deine E-Mail-Marketingbemühungen zu skalieren.
  • KI hilft beim Schreiben von Betreffzeilen.

  • KI ermöglicht es Dir, personalisierte E-Mails an jeden potenziellen Kunden zu senden.

  • KI strukturiert Deine E-Mail-Kampagnen so um, dass sie maximal effektiv sind.

  • KI bereinigt E-Mail-Listen.

  • KI hilft bei der Erstellung von Mailinglisten.

Weil das Thema KI von immenser Wichtigkeit für den Erfolg von Marketing-Maßnahmen wird, werden wir in den nächsten Wochen dazu ein Webinar veranstalten. Wir informieren dich rechtzeitig über den Termin.

4. Nutzergenerierte Inhalte

Ein großer Trend sind von Nutzern erstellte Inhalte (Text, Audio, Bilder, Video) – sogenannter User Generated Content (UGC). UCG können die Conversion deutlich fördern, weil sie vertrauenswürdig sind. Die Mehrheit der Verbraucher (82 %) gibt an, dass von Nutzern erstellte Bewertungen äußerst wertvoll sind. Rund 70 % aller Verbraucher stützen sich bei ihrer Kaufentscheidung auf die Bewertungen und Beurteilungen anderer Nutzer. In Deinen E-Mails kannst Du User Generated Content ganz individuell ausspielen. Darüber hinaus können diese Inhalte verwendet werden, um Deine Arbeitslast zu senken – schließlich kümmert sich jetzt jemand anders um den Content 😉.

5. Interaktive Mails


Diesen Trend gibt es schon eine Weile. Besonders beliebt sind vor allem diese Elemente in E-Mails:
  • Animierte Schaltflächen und CTAs.

  • Rollover-Effekte, um das Produktangebot zu präsentieren.

  • Interaktive Bild- und Produktkarussells, die vom Benutzer gesteuert werden.

  • Akkordeon-Funktionen, um lange E-Mails kompakter zu gestalten. Umfragen, Abstimmungen und nutzergenerierte interaktive Inhalte.

  • Gamification. Spielerischer Content in E-Mails wie z.B. ein Urlaubsquiz

Aber: Interaktive E-Mails sind komplex umzusetzen und werden bei weitem nicht überall angezeigt. Der Durchbruch lässt weiter auf sich warten, aber wir sind davon überzeugt, dass er kommen wird.

6. Neugestaltung der E-Mails


„81 % der Menschen überprüfen ihre E-Mails mit einem mobilen Gerät.“ (Quelle: Campaign Monitor). Das heißt: Du brauchst eine Mobile Strategie für Dein E-Mail-Marketing. Das ist das absolute Pflichtprogramm. Darüber hinaus gibt es weitere wichtige Trends im E-Mail-Marketing Design:
  • Animierte Collagen. Moderate Animationen sind im Jahr 2023 ein heißer Trend im E-Mail-Marketing. Sei clever mit dynamischen Gifs.

  • Dark-Mode: Seit Apple den Dark Mode eingeführt hat, mit dem man die Helligkeit anpassen und auf den Bildschirm schauen kann, ohne vor lauter Helligkeit die Augen zusammenkneifen zu müssen.

  • Minimalismus. Klare, gut strukturierte E-Mails mit einem einzigen Ziel und einem Minimum an Details werden weiter die Oberhand gewinnen.

  • Illustrierte Ikonographie. Marken werden ihre Markenidentität mit illustrierten, visuell auffälligen Symbolen auf schlichtem Hintergrund aktiv ausbauen.


7. Die Öffnungsrate verliert weiter Relevanz

Mit IOS 15 hat Apple den Datenschutz weiter verschärft. Apple Endgeräte laden bei empfangenen Mails alle Bilder runter und blockieren dabei unsichtbare Trackingpixel. Da die Öffnungsrate anhand der geladenen Pixel der geöffneten Bilder ermittelt wird, gelten Apple User automatisch immer als Öffner. Damit wird die Aussagekraft der Öffnungsrate deutlich reduziert.
"Die Mehrheit der Nutzer (66 %) öffnet E-Mails auf einem mobilen Gerät. 58 % derjenigen, die E-Mails auf einem mobilen Gerät öffnen, verwenden ein Apple-Gerät. Das Problem dabei ist nicht nur, dass die Öffnungsrate eigentlich fast keine Aussagekraft mehr hat. Viel wichtiger erscheint uns, dass die Messbarkeit der Öffnung eines Mails auch Basis für wichtige Marketing-Automation-Prozesse ist (Beispiel: Schicke allen, die eine Mail nicht geöffnet haben, automatisch nach 3 Tagen einen Reminder). Auch einige Zielgruppen-Segmentierungen nutzen die Messung individueller Öffnungen als Grundlage. Viele dieser Möglichkeiten sind also für Apple-Nutzer nicht mehr uneingeschränkt nutzbar.
Übrigens: Über dieses Thema schreibe ich in unserem LinkedIn-Newsletter am übernächsten Sonntag, 12. März. Verpasse nichts und melde dich direkt hier an.



8. Privatsphäre


Die DSGVO hat im rechtlichen Rahmen eigentlich nicht viel geändert. Dennoch hat sie die Bevölkerung hinsichtlich des Datenschutzes weiter sensibilisiert. Vertrauen und Transparenz wird weiter an Relevanz gewinnen. Das heißt für dich Konkret: Mach transparent, was du mit den Daten machst, wieso du sie verwendest und wieso du sie haben willst.
Ein Beispiel: „Weil du uns gesagt hast das du Hasen magst, siehst du diesen Artikel zum Thema Hasen.“ Oder z.B. „Verrätst du uns deinen Geburtstag? Du weißt ja, Geburtstagskinder bekommen Geschenke.“



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